Der Verarbeitungsprozess

Der Verarbeitungsprozess

Ernte > Beförderung > Entladung > Lagerung
Die Ernte findet von Oktober bis Dezember statt. Die Oliven werden unter Zuhilfenahme einer Rüttelmaschine von Hand gelesen, in Kisten oder Bins aufbewahrt und nach möglichst kurzer Zeit, im Durchschnitt innerhalb von 24 Stunden, verarbeitet.

Entblättern und Waschen
Die erste Phase des Verarbeitungsprozesses beginnt mit dem Entblättern und Waschen der Oliven. Das Waschen dient dem Zweck, Fremdstoffe auf der Oberfläche der Oliven zum Zeitpunkt der Verarbeitung zu entfernen.

Zermalmen
Dies ist ein kritischer Punkt der Verarbeitungsphase, von dem die Endqualität des Öls abhängt. Der Betrieb verwendet zur Zermalmung Mühlsteine aus Granit – höchster derzeitiger Produktionsstandard – um eine mögliche Qualitätsminderung des Produkts aufgrund von Temperaturschwankungen infolge starker Emulsionsbildung des Olivenbreis zu vermeiden.

Kneten
Das “Kneten” besteht aus ständigem Umrühren des Olivenbreis, wobei dessen Temperatur unter 27° C gehalten wird, daher die Bezeichnung “kalt gepresst”.

Ölgewinnung
Die Zentrifuge ermöglicht die Trennung des Olivenbreis in Öl, Fruchtwasser und reinen Oliventrester.

Abscheidung
Nach der Ölgewinnung weist das Produkt, der so genannte Ölmost, einen Feuchtigkeitsgehalt auf, der durch Zentrifugen mit Vertikalachse, die Abscheider, beseitigt wird.

Lagerung
Das Olivenöl wird in Edelstahltanks, in entsprechend wärmeisolierte Räume und in Edelstahlbehälter, in denen Nahrungsmittel-Stickstoff gefüllt wird gelagert, um die chemischen und organoleptischen Eigenschaften, beizubehalten. Nach der Dekantation, d.h. einem Prozess, in dem die kleinen Ölpartikeln sich auf den Behälterboden ablegen, wird das Produkt verpackt und vermarktet.